Ehrennadel an Klaus Johannis

Ehrennadel an Klaus Johannis

Die Goldene Ehrennadel des DFDR wurde am 29. Juni an Staatspräsident Klaus Johannis verliehen. Gewürdigt wurde sein Wirken als Vorsitzender des DFDR in den Jahren 2002-2013, als Bürgermeister von Hermannstadt und als Präsident des Landes. Den diesbezüglichen einstimmigen Beschluss des DFDR-Vorstandes gab Dr. Paul-Jürgen Porr, der Vorsitzende des DFDR, vor den versammelten Gästen im Spiegelsaal des Forumshauses in Hermannstadt bekannt.
Die Laudatio auf Präsident Johannis hielt der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț. Er ging auf die Anfänge der politischen Karriere des Geehrten im DFDR, die erste schwierige Amtszeit als Bürgermeister aber auch erfolgreichen Wiederwahlen und sodann den Einstieg in die Landespolitik und den Sieg bei den Präsidentschaftswahlen 2014 ein. „Ich finde, Klaus Johannis ist jener Präsident geworden, der das EU- und NATO-Mitglied Rumänien am besten repräsentiert. Die Prioritäten seiner Politik wie auch sein politisches Handeln sind stets im Einklang mit der rumänischen Verfassung, den Verpflichtungen Rumäniens als EU- und NATO-Mitglied, den Hoffnungen, Wünschen und Interessen der rumänischen Nation im Einklang“, sagte Ovidiu Ganț. Er sprach ferner den politischen Wechsel an, der erfolgen müsse, wozu die EU-Wahlen am 26. Mai der erste Schritt war und die Wiederwahl von Johannis zum Präsidenten der zweite Schritt sein sollte, damit Klaus Johannis Schritt für Schritt seine Ziele, die auch die Ziele des DFDR sind, umsetzen kann.
In seinem Dank für die Verleihung der Ehrennadel gab Staatspräsident Johannis bekannt, dass er der Präsident Rumäniens bleiben will und nicht jener des Europarates werden möchte, wovon einige bedeutende Persönlichkeiten im In- und Ausland sprechen. Er erwähnte die Bemühungen der Regierungskoalition, die Justiz den Interessen einiger Personen unterzuordnen, doch haben sich die Bürger des Landes beim Referendum deutlich gegen diese Politik ausgesprochen, die Änderung sei jedoch erst möglich, wenn die Bürger ihren Willen auch bei den kommenden Präsidentschafts-, Kommunal- und Parlamentswahlen bekunden.